Die vier beliebtesten Brettspiele aus Japan

Unterscheidet sich ein japanisches Brettspiel von denen anderer Länder? Irgendwie schon, denn die Japaner sind für ihre anspruchsvollen Brettspiele und kreativen Ideen bekannt. Nicht umsonst tragen einige von ihnen den Titel „Spiel des Jahres“. Solche Auszeichnungen sorgen für eine erhöhte Beliebtheit und wir widmen uns auf dieser Seite den vier beliebtesten japanischen Brettspielen.

Zugegeben, eines von ihnen ist gar kein japanisches Brettspiel, sondern ein Kartenspiel aus dem Land des Lächelns. Es heißt Hanabi und wurde zum Spiel des Jahres 2013 gekürt. Doch dazu später mehr. Wir beginnen mit einer Übersicht zum Thema „japanisches Brettspiel“, in der wir kurz die wichtigsten Eigenschaften dieser vier Produkte vergleichen.

Japanisches Brettspiel: Vier Klassiker im Vergleich

Spielname Shogi Go Spiel Mah Jongg Hanabi
Bild Shogi japanisches Schach Brettspiel Go Spiel Brettspiel Mah Jongg Brettspiel Hanabi Spiel des Jahres 2013
Kategorie Japanisches Schach Strategisches Brettspiel Strategisches Brettspiel Japanisches Kartenspiel
Geeignet ab 6 Jahren ab 6 Jahren ab 8 Jahren ab 8 Jahren
Spieleranzahl 2 2 1 bis 4 2 bis 5
Bewertung 3,5 von 5 5,0 von 5 5,0 von 5  
Preis ca. 60 Euro ca. 33 Euro ca. 58 Euro ca. 15 Euro
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Japanisches Brettspiel: Shogi

Shogi japanisches Schach BrettspielDas Brettspiel Shogi lässt sich auch unter dem Namen „japanisches Schach“ finden, weil das Spielfeld genau daran erinnert. Es beinhaltet auch sehr ähnliche Elemente, aber allein schon vom Design her unterscheidet es sich. Statt Figuren werden Spielsteine gesetzt, die alle ein bestimmtes Zeichen tragen. Die erste Herausforderung besteht also darin diese Schriftzeichen zu erlernen und die Einsatzmöglichkeiten der Spielsteine zu verstehen. Aber einmal erlernt, macht Shogi einfach nur unheimlich viel Spaß, da beim japanischen Schach unzählig viele Züge möglich sind.

Auf den weiteren Seiten erklären wir Ihnen die Shogi Regeln, vergleichen verschiedene Anbieter von Shogi Sets und gehen näher auf das japanische Schach und dessen Hintergründe ein.

Japanisches Brettspiel: Go Spiel

japanisches Brettspiel Go Bei dem simplen Wort „Go“ handelt es sich ebenfalls um ein japanisches Brettspiel. Es wurde für zwei Spieler erdacht, wovon einer die weißen und der andere die schwarzen Spielsteine bekommt. Auf den ersten Blick könnte man es fast mit dem Brettspiel Dame verwechseln, aber das Go Spiel ist deutlich komplexer. Die Go Spielregeln sind schnell erlernt und es eignet sich bereits ab 6 Jahren. Kinder, Erwachsene und Großeltern können es also gemeinsam spielen.

Ein klassisches Go Spielbrett besitzt 361 Schnittpunkte auf die ein Stein gelegt werden kann. Ziel des Spieles ist es so viel Fläche wie möglich für sich einzunehmen, wobei andere Steine geschlagen oder geopfert werden können. Das Ende ist erreicht, wenn beide Spieler nacheinander passen müssen. Hier geht es zu den konkreten Go Spielregeln.

Interessant: „Go“ wird häufig in Kreuzworträtseln gesucht. (Siehe: japanisches Brettspiel mit zwei Buchstaben)

Japanisches Brettspiel: Mah Jongg

japanisches Brettspiel Mah JonggWer kennt nicht das Brettspiel Mah Jongg? Spätestens seitdem es in unzähligen Versionen die Computer und Smartphones erreicht hat, spielt es jeder gern. Sie alle basieren auf dem klassischen Brettspiel Mah Jongg und wer das gerne fern von jeder Technik spielen möchte, der kann sich ein Mah Jongg Spielbrett kaufen. Mah Jongg ist ein Brettspiel für eine Person, kann aber genauso gut bis zu vier Teilnehmern das Gesellschaftsspiel ermöglichen.

Das urtümliche Mah Jongg besteht aus 136 oder 144 Spielsteinen. Die meisten von ihnen kommen mehrmals gepaart vor, andere sind durch ihre Verwandtschaft miteinander verbunden. (bspw. roter, grüner und weißer Drache) Sie gilt es der Reihe nach aufzulösen bis entweder kein Spielzug mehr möglich ist oder alle Spielsteine passend aufgenommen werden konnten. Für die genauen Mah Jongg Spielregeln haben wir einen eigenen Artikel verfasst.

Japanisches Brettspiel: Hanabi

Hanabi Spiel des Jahres 2013Ok, Hanabi ist kein japanisches Brettspiel im eigentlichen Sinne, denn es wird ausschließlich mit Karten gespielt. Aber wir wollten es doch in unsere Liste mit aufnehmen, weil es unter den japanischen Spielen sehr beliebt ist und den Titel „Spiel des Jahres 2013“ gewonnen hat. Hanabi gibt es in verschiedene Ausführungen, von ganz einfach bis zur Deluxe-Version.

Zwei bis fünf Spieler können an einer Runde Hanabi teilnehmen. Der Begriff bedeutet übersetzt „Feuerwerk“ und verspricht viel Spielspaß sowie eine gute Kommunikation unter den Spielern. Der Witz beim Hanabi Spiel entsteht durch die besondere Regel, dass man seine Karten von sich selbst abwendet und seinen Gegnern zudreht. So erfährt man alle Informationen über deren Karten, weiß aber selbst nicht was die eigene Hand aussagt. Wir haben für Sie eine Hanabi Anleitung geschrieben, damit Sie vorab die Regeln zum japanischen Spiel prüfen können.

Japanisches Brettspiel: Weitere Arten

Wer sich mit diesen vier Formen der japanischen Brettspiele vertraut gemacht hat, der will vielleicht noch mehr lernen. Bei Shogi, Mah Jongg und auch das Go Spiel sei gesagt, dass es sie noch in einigen Abwandlungen gibt. Hier sind entweder nur die Spielregeln verändert oder das gesamte Konzept wurde neu aufgestellt. Auf diese Weise kann ein japanisches Brettspiel für mehrere Varianten genutzt werden.

Ein Blick in die Geschichte zeigt und jedoch noch weitere Brettspiele aus Japan. Unter dem Begriff Sugoroku sammeln sich mehrere japanische Brett- und Würfelspiele. Dem Wort Sugoroku wird dann ein Zusatzwort gegeben, bspw. Sampai-Sugoroku oder Shinshun-Sugoroku.

Zwei japanische Kartenspiele die wir ebenfalls noch empfehlen können sind Hanafuda und Hyakunin Isshu Utagaruta.