Hanafuda

Hanafuda ist ein japanisches Kartenspiel, bei dem bunt bemalte Bildkarten Verwendung finden. Der Name selbst steht für „Blumenkarten“, die den Mittelpunkt des Spiels bilden. Hanafuda besteht aus 48 Spielkarten, die den Monaten eines Jahres zugeordnet werden können. Das entspricht vier Karten mit den unterschiedlichsten Pflanzensymbolen für jeden Monat. Jede Karte hat einen anderen Wert. Entwickelt hat sich dieses heitere Strategiespiel bereits im 17. Jahrhundert. Bis heute gehört Hanafuda in Japan und Korea zu den beliebtesten Spielen überhaupt und auch in Deutschland findet es längst viele Liebhaber.

Eine schnelle Runde Hanafuda spielen

Hanafuda SpielkartenKinder und Erwachsene erfreuen sich an den Karten mit den farbenprächtigen Naturmotiven gleichermaßen. Ein Spielalter von acht Jahren und aufwärts ist empfohlen. Zwischen zwei und vier Spieler sind mögich. Eine Spielrunde dauert dabei übersichtliche zehn bis 15 Minuten. Somit eignet sich Hanafuda für eine kurze Spielzeit zwischendurch. Gefragt sind hier insbesondere die Merkfähigkeit und das spielerische Geschick. Nur wer beides perfekt miteinander kombiniert, der hat am Ende die Nase vorn und gewinnt das Spiel.

Hanafuda: farbenprächtige Spielkarten in praktischem Beutel

Das eigentliche Spiel besteht aus zwei Kartensets und einem schönen Beutel, in dem sich alle Karten sicher aufbewahren lassen. Bei Spielbeginn werden die Karten zunächst gemischt. Sitzen mehr als drei Spieler gemeinsam am Tisch, so kommen beide Spielkartensets zum Einsatz. Um zu bestimmen wer beginnen darf, zieht jeder Spieler reihum eine Karte vom Stapel. Der Spieler mit dem frühesten Monat des Jahres übernimmt als Erster das Geben. Er beginnt mit der Person die ihm am nächsten sitzt, denn derjenige darf auch beginnen. Dann geht es weiter gegen den Uhrzeigersinn. Dabei sitzen sich die Spieler wahlweise gegenüber, ober locker im Kreis verteilt. Nachdem jeder seine Karten erhalten hat, kommt ein weiteres Set Karten in die Mitte zwischen die Spieler. Nun probiert jeder, durch geschicktes Kombinieren der Karten auf der Hand mit einer der Karten in der Mitte eine möglichst hohe Gesamtpunktzahl zu erreichen. Der Sieger ist, wem das am besten gelingt.

Hanafuda Sieger nach Punkten oder im System?

Erfahrene Spieler begnügen sich allerdings nicht allein damit, hohe Werte zu erzielen. Sie arbeiten mit einem Bonussystem, bei dem Punkte zunächst addiert werden ehe es eine endgültige Ausschüttung der Werte gibt und der Gewinner feststeht. Auf diese Weise lässt sich der Spielverlauf in seiner Länge variieren und somit kann jeder selbst bestimmen, ob Hanafuda für eine kurze Mittagspause zur Unterhaltung dient oder sie einen kompletten Nachmittag die Langeweile vertreibt.

Aktuell gibt es vom deutschen Verlag Grubbe Media eine Sonderedition des japanischen Spieleklassikers in wunderschönen Farben und einem praktischen Umkarton (s. Abbildung). Aufgrund dessen, dass es mehr um Bilder und Zahlen geht, erklären sich die Karten hierbei von selbst, es muss niemand die japanischen Schriftzeichen beherrschen. Vielleicht auch ein Grund, warum so viele Menschen überall auf der Welt Hanafuda lieben.

Andere Möglichkeiten, Hanafuda zu spielen, bieten Originalkarten aus Japan (s. Abbildung). Diese sind als Import zu bekommen und bezaubern durch wunderschöne Illustrationen und erstklassiges Material. Weitere Angebote sind unter anderem hier zu finden. Das japanische Kartenspiel lebt von den tollen Spielkarten. Probieren Sie diese aus!